H1 – Matchberichte

Spitzenspiel zum Start der Rückrunde

Am Donnerstagabend starteten die Herren des VBC March ins neue Volleyballjahr. Zu Beginn der Rückrunde stand die Reise nach Ziegelbrücke auf dem Programm. Dort erwartete sie mit Näfels 3 der ungeschlagene Leader der laufenden Saison. Die Ausgangslage war offen. Zum einen konnten die Märchler die Spiele in Ziegelbrücke in den vergangenen Jahren immer gewinnen und als Drittplatzierte mussten sie sich nicht verstecken. Auf der anderen Seite reisten sie erneut nicht in Bestbesetzung an. Ganz im Gegensatz zu den Gastgebern, welche 12 Spieler dabeihatten.

Die Schwyzer starteten besser ins Spiel und gingen mit 2:0 in Führung. Der Vorsprung konnte bis zum Stand von 19:19 gewahrt werden. In der Schlussphase agierten dann die Glarner cleverer und konnten den ersten Satz mit 25:23 gewinnen.

Im zweiten Durchgang wollten die Gäste ein paar Fehler weniger begehen und so das Momentum auf ihre Seite bringen. Dies ging zu Beginn gründlich schief. Näfels legte gleich mit 5:0 vor. Beim Stand von 21:13 aus Sicht der Gastgeber schien der Satz gelaufen. Der VBC March gab jedoch nochmals ein Lebenszeichen von sich. Für mehr als 18 Punkte reichte es aber nicht mehr.

Im dritten Spielabschnitt war die Begegnung wieder ausgeglichener. Näfels konnte sich zwar erneut mit zwei, drei Punkten absetzten, bei 22:21 war der Ausgang jedoch wieder offen. Erneut waren es die Glarner, welche die entscheidenden Punkte für sich entscheiden konnten. So endete der Satz mit 25:22 und das Spiel mit 3:0.

Näfels bleibt damit ungeschlagen an der Tabellenspitze. Der VBC March hat nun eine Woche Zeit, um sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Dieses findet am Samstag in Lachen statt. Mit Volley Surselva ist der Aufsteiger der letzten Saison zu Gast. Gelingt den Märchler ein ähnlich gutes Spiel, darf wieder ein Sieg erwartet werden. Anpfiff ist um 16:30 Uhr in der Turnhalle der Kaufmännischen Berufsschule.

biogas volley näfels III – VBC March 3:0 (25:23/25:18/25:22)

Berufsschule, 1 Zuschauer. – SR Paul Reumer, Marie-Sophie Weisse. – 68 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Schwiter, Stadler, Reichmann, Iseli, Gmünder, Schätti. Staub (Coach), Schöni (Assistenz-Coach)

Bemerkungen: March ohne Molenbroek, Wyss (beide abwesend), und Schöni (beide verletzt).

Reto Sprenger, 17.01.2020

Zweite Saison Niederlage gegen Volley Talents Jona

Fürs letzte Spiel der Vorrunde waren am Mittwoch die jungen Spieler des Nationalen Trainingszentrum Jona zu Gast in Siebnen. Vor diesem Spiel stellte sich die Frage, ob sich durchschnittlich über 20 Jahre Volleyball Erfahrung gegenüber vier Jahren durchsetzten oder 15 Stunden Training pro Woche gegenüber vier Stunden.

March startete mit einem Ass ins Spiel. Der zweite Service misslang allerdings und so ging Jona gleich mit 4:1 in Führung. Dank weiteren starken Anspielen bauten die Gäste ihre Führung permanent aus und gewannen den ersten Satz deutlich mit 25:14.

Den Schwyzern war klar, was verbessert werden musste. Und sie konnten darauf hoffen, dass die Gäste den zweiten Satz, nach dem klaren Sieg im ersten, auf die leichte Schulter nehmen. Zwar gingen die Gastgeber erneut mit 1:0 in Führung und konnten zu Beginn gut mithalten, allerdings vergrösserten die St. Galler ihren Vorsprung konstant. Am Ende lautete das Resultat 25:21 zu Ungunsten des Heimteams.

Da der VBC March nichts mehr zu verlieren hatte, wurde die Aufstellung geändert und nochmals vollen Mutes aufs Feld marschiert. Diesmal buchten die Gäste den ersten Punkt, aber March konnte reagieren und ging mit 4:1 in Führung. Die Joner liessen sich jedoch nicht verunsichern und holten auf. So glich der dritte Durchgang dem zweiten und die Volley Talents bauten ihre Führung aus. Am Ende setzte es mit 17:25 erneut eine deutliche Niederlage ab.

Dieses Spiel bescherte den Herren des VBC March die zweite Niederlage in dieser Saison und das erste Spiel ohne Satzgewinn. Allerdings musste neidlos anerkannt werden, dass die jungen Joner in allen Belangen überlegen waren.

Fürs letzte Spiel in diesem Jahr ist der VBC March am 21. Dezember zu Gast in Pfäffikon. Da gilt es, zurück auf die Siegesstrasse zu finden und das Jahr mit einem positiven Resultat im zweiten Ausserschwyzer Derby abzuschliessen. Anpfiff ist um 17:00 Uhr in der Turnhalle Steg.

March – Volley Talents 0:3 (14:25/21:25/17:25)

MPS, 10 Zuschauer. – SR Elsbeth Kundert, Gianluca Gigante. – 58 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Wyss, Stadler, Reichmann, Gmünder, Schätti. Staub (Coach), Schöni (Assistenz-Coach)

Bemerkungen: March ohne Molenbroek (abwesend), Schwiter (krank), Iseli und Schöni (beide verletzt).

Reto Sprenger, 11.12.2019

Sieg im Ausserschwyzer Derby

Die Spiele zwischen dem VBC Pfäffikon und dem VBC March sind schon seit Jahren ein Highlight. Ihre Motivationskünste können die Coaches für einmal zu Hause lassen, weil alle Spieler beider Teams nur eines wollen: Den Sieg im Ausserschwyzer Derby. Am Mittwoch war es zum ersten Mal in dieser Saison so weit. Die Höfner waren zu Gast in der March.

Die Heimherren legten einen Blitzstart hin und gingen gleich mit 8:1 in Führung. Da die Märchler ihr Spiel durchziehen konnten und kaum nachliessen, war der erste Satz bereits nach 15 Minuten in trockenen Tüchern und das Resultat mit 25:16 klar.

Zu Beginn des zweiten Durchganges lief es nicht mehr ganz so einfach. Diesmal ging Pfäffikon mit 6:3 in Führung. Dank einer Miniserie von fünf Punkten drehte der VBC March das Spiel. Der Vorsprung hielt bis kurz vor Schluss an. Gegen Ende des Satzes konnten sich die Höfner steigern und den Märchler unterliefen auf einmal vermehrt Fehler. Beim Stand von 23:22 wurde es nochmals spannend. Die Gastgeber behielten die Nerven und gewannen mit dem Minimalvorsprung 25:23.

Aus Sicht der Gastgeber sollte der dritte Spielabschnitt wieder gleich verlaufen wie der erste. Als der VBC March mit 10:3 in Führung ging, schien genau das einzutreten. Allerdings konnte Pfäffikon gleich mit einer Serie von vier Punkten antworten. Aufzuholen vermochten sie allerdings nicht. In der Endphase nahm das Heimteam beim Stand von 22:20 einen Spielerwechsel vor und brachte so auch diesen Satz mit 25:23 nach Hause.

Obwohl die Sätze zwei und drei nicht mehr so klar waren wie der erste, lief der VBC March nie wirklich Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben. Dieser zweite 3:0 Sieg in Folge macht Mut und bringt viel Selbstvertrauen fürs nächst Spiel. Dieses steht bereits morgen Samstag an. Anpfiff gegen Chur 2 ist um 12:00 Uhr in der KV Halle in Lachen. Der VBC March führt an diesem Tag auch seinen alljährlichen Chlaustag durch. Gestartet wird mit einem Turnier der 5 bis 9 jährigen vom Kids Volley um 10:00 Uhr. Nach den Herren 1 spielen ab 14:00 Uhr die Drittliga-Herren gegen Chur 4. Und zum Abschluss spielen um 16:00 Uhr die Damen 2 gegen die Damen 1. Während der Spiele gibt es für die Vereinsmitglieder und Zuschauer etwas zu trinken und zu knabbern. Der Verein freut sich auf viele Supporter und lautstarke Unterstützung.

March – Pfäffikon 3:0 (25:16/25:23/25:22)

MPS, 15 Zuschauer. – SR Ernst Landolt, Martin Krättli. – 65 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Wyss, Stadler, Molenbroek, Reichmann, Gmünder, Schätti. Staub (Coach), Schöni (Assistenz-Coach), Iseli (Assistenz-Coach)

Bemerkungen: March ohne Schwiter (abwesend), Iseli und Schöni (beide verletzt).

Reto Sprenger, 30.11.2019

 

Sieg gegen Tabellenschlusslicht

Am Samstag empfing der Aufsteiger den Titelverteitiger. Auf dem Papier schien das eine klare Sache zu sein. Darum erlaubte es sich der VBC March, die lange Reise nach Ilanz mit nur sechs Spielern anzutreten.

Im ersten Satz war jedoch nichts davon zu sehen, dass die Märchler vier von fünf Spielen gewannen, während sich Volley Surselva in vier Partien nur einen Punkt gutschreiben lassen konnte. Das Heimteam ging gleich mit 2:0 und 5:1 in Führung. Bei den Gästen passte nichts zusammen. Sie machten zu viele unnötige Fehler und spielten zu ungenau. Zwar gelang die Aufholjagt, entscheiden Absetzen konnten sich die Schwyzer allerdings nie. So musste der erste Durchgang in der Verlängerung entschieden werden. Auf beiden Seiten gab es Satzbälle, welche nicht verwertet werden konnten. Der VBC March bewahrte Ruhe und gewann doch noch mit 31:29.

Als sich die Gäste im zweiten Spielabschnitt gleich mit 8:2 in Führung spielten, schien der Bann gebrochen und die Begegnung ihren erwarteten Lauf zu nehmen. March zog durch und gewann klar mit 25:15.

Im dritten Durchgang lagen die Schwyzer stets ein paar Punkte in Führung, allerdings nicht mehr so deutlich. So blieb die Partie spannend. Am Ende setzte sich der VBC March erneut durch, diesmal mit 25:20.

Mit diesem 3:0 wurde die Pflicht erfüllt, wenn auch nicht so glanzvoll, wie sich das Spieler und Trainer vorgestellt haben. Auf Grund der hohen Fehlerquote und der vielen unpräzise gespielten Bällen war dies sicherlich das schwächste Spiel der laufenden Saison. Für die nächste Partie ist darum wieder eine Steigerung nötig. Bereits am Mittwoch steigt das erste Ausserschwyzer Derby gegen den VBC Pfäffikon. Anpfiff ist um 20:30 Uhr in der MPS Turnhalle in Siebnen.

Surselva – March 0:3 (29:31/15:25/20:25)

Schulhaus, 24 Zuschauer. – SR Sandra Paganini, Martin Krättli. – 67 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Schwiter, Stadler, Molenbroek, Gmünder, Schätti. Staub (Coach), Schöni (Assistenz-Coach)

Bemerkungen: March ohne Reichmann, Wyss (beide abwesend), Iseli und Schöni (beide verletzt).

Reto Sprenger, 30.11.2019

Dritter Sieg in Serie für den VBC March

Am Mittwoch führte die Reise der Herren des VBC March in die Bünder Hauptstadt. Spiele gegen dieses Team des VBC Chur sind meistens mehr Kampf als schönes Spiel. So gesehen war die knappe Ankunft hilfreich, waren die Spieler nach dem verkürzten Aufwärmen noch nicht zu müde.

Die Gäste starteten konzentriert und nahmen dem Gegner das Servicerecht sofort ab. Dann ging Chur leicht in Führung. Dank einer starken Serviceserie wurde der Punktestand gleich wieder von 4:6 auf 10:6 gedreht. Ab diesem Zeitpunkt lief das Spiel der Märchler und sie gerieten nicht mehr in Gefahr, diesen Satz zu verlieren. Der Vorsprung wurde bis zum Schluss gehalten und so ging der erste Durchgang mit 25:21 an die Schwyzer.

Der zweite Spielabschnitt verlief anfangs wieder ausgeglichen. Dann vergrösserte der VBC March den Vorsprung von 14:10 auf 17:11. Ab da war der Bann gebrochen. Mit 25:18 war das Satzresultat relativ deutlich. Dem Märchler Spiel tat es gut, dass die Spieler langsam aufwachten und so mehr Dynamik rein kam. So sollte es weiter gehen.

Wieder konnten die Unterländer auf 11:6 davon ziehen. Die Bündner gaben allerdings noch nicht auf und wehrten sich mit allen Kräften gegen die Niederlage. Auf der anderen Seite stieg die Fehlerquote an und der Druck liess nach. So stand es kurze Zeit später 14:14. Ab da konnte sich kein Team mehr entscheidend absetzten. Am Ende behielten die Churer das bessere Ende für sich und verkürzten mit 26:24 auf 1:2 nach Sätzen.

Der VBC March nutzte die Satzpause, um den knappen Ausgang zu vergessen und sich auf den vierten und hoffentlich letzten Satz vorzubereiten. Auf dem Spielfeld war die Entschlossenheit allerdings nicht sichtbar. Chur startete besser. Bereits beim Stand von 4:6 nahmen die Gäste einen Spielerwechsel vor. Dieser brachte neuen Schwung ins Spiel und vier Punkte in Serie. Das Team funktionierte wieder ähnlich gut wie im zweite Satz und die Bündner hatte nur noch wenig entgegen zu setzten. So war dieser Durchgang mit 25:16 der deutlichste und kürzeste Spielabschnitt.

Nach Spielschluss waren Spieler und Coaches glücklich und erleichtert, diesen Kampf erneut gewonnen zu haben. Damit konnte der Anschluss an die Tabellenspitze gehalten werden. Der nächste Gegner, welcher den VBC March fordern wird, ist Volley Surselva. Gespielt wird am 30. November ab 17:00 Uhr in Ilanz.

Chur 3 – March 1:3 (21:25/18:25/26:24/16:25)

Sand, 2 Zuschauer. – SR Philip Brunner, Michael Krähenmann. – 91 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Schwiter, Stadler, Molenbroek, Reichmann, Gmünder, Schätti. Staub (Coach)

Bemerkungen: March ohne Wyss (abwesend), Iseli und Schöni (beide verletzt).

Reto Sprenger, 20.11.2019

Überraschend klarer Sieg gegen Jona

Am Freitagabend kam es in Siebnen zum Obersee-Derby gegen Jona. Auf Grund ihres breiten Kaders und der Erfahrung gelten die Volleyballer aus dem Nachbarkanton jede Saison zu den Siegesanwärtern in der zweiten Liga. Nach dem durchzogenen Spiel in der Vorwoche war den Märchler Herren bewusst, dass eine Steigerung nötig war. Als sich am frühen Nachmittag noch ein Spieler wegen Krankheit abmelden musste und damit nur noch sechs Spieler zur Verfügung standen, war das nicht unbedingt förderlich für die Euphorie.

So lautete das Motto: Das Beste aus der Situation machen, Spass haben und Jona so gut wie möglich ärgern. Dies gelang von Anfang an. Die Gastgeber gingen gleich mit 2:0 und 4:1 in Führung. Jona gelang es nicht, den frühen Rückstand wieder auf zu holen. Und ab Satzmitte konnten die Märchler stets einen komfortablen Vorsprung von ungefähr fünf Punkten halten. Nach nur 18 Minuten wurde der zweite Satzball zum 25:19 verwertet.

Den Heimherren gelang ein fast fehlerloses Spiel. Hinzu kam der Wille, um jeden Ball zu kämpfen und so konnten St. Galler stets unter Druck gesetzt werden. Für den zweiten Satz musste dies unbedingt beibehalten werden, standen den Gästen deutlich mehr Spieler zur Verfügung, was Möglichkeiten für Veränderungen und Verbesserungen bot. Davon machten sie allerdings noch keinen Gebrauch und so ging der erste Punkt gleich wieder an den VBC March. Beim Stand von 4:5 gelangen den Märchlern gleich sechs Punkte am Stück. Ab da konnten sie ihren Vorsprung von drei bis fünf Zählern geschickt verwalten. So brauchten die Schwyzer nur eine Minute und einen Satzball mehr, um den zweiten Durchgang mit 25:21 zu gewinnen.

Auch im dritten Durchgang ging der erste Punkt an den VBC March. Und als sie auf 7:2 davon ziehen konnten, war der Bann gebrochen. Ab da gelang ihnen fast alles und sie konnten schalten und walten wie sie wollten. Mit 25:15 fiel das Verdikt sehr deutlich aus.

Die Freude über das sehr gute Spiel war den Spielern nach dem Schlusspfiff anzusehen. Umso grösser war diese, da wohl niemand mit einem so klaren Sieg gerechnet hätte. Dieser Schwung soll nun mitgenommen werden. Denn bereits am Mittwoch geht in Chur weiter. Um 20:15 Uhr wird in der Turnhalle Sand die Partie gegen Chur 3 angepfiffen. Mit diesem Gegner hatten die Märchler in der Vergangenheit immer wieder Mühe. Daher darf gespannt erwartet werden, wie das Spiel verlaufen wird.

March – Jona 3:0 (25:19/25:21/25:15)

MPS, 27 Zuschauer. – SR Simone Cejka, Gianluca Gigante. – 63 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Schwiter, Stadler, Wyss, Gmünder, Schätti. Staub (Coach)

Bemerkungen: March ohne Reichmann (abwesend), Molenbroek (krank), Iseli und Schöni (beide verletzt).

Reto Sprenger, 28.10.2019

Erneuter Sieg gegen Galina, diesmal allerdings äusserst knapp

Bereits in der dritten Runde spielten die Herren des VBC March das Rückspiel gegen Galina. Obwohl in der ersten Runde ein relativ klarer 3:0 Sieg erspielt werden konnte, wurde der Gegner keinesfalls unterschätzt. In ihrer Heimhalle wurde den jungen Lichtensteinern vieles zugetraut.

Obwohl die Märchler mit einer neuen und ungewohnten Aufstellung starteten, begann das Spiel wunschgemäss. Nach wenigen Minuten führten sie bereits mit 7:2. Es lief fast zu einfach, so dass sich bereits die ersten Ungenauigkeiten einschlichen und die Gäste langsam näher kamen. Beim Stand von 19:19 herrschte wieder Gleichstand und so war einmal mehr die Schlussphase entscheidend. Die Führung wechselte noch ein paar Mal. Letzten Endes erzwang das Heimteam das Wettkampfglück auf ihre Seite und gewann den ersten Satz mit 28:26.

Änderungen in der Aufstellung und ein konzentrierteres Spiel sollten für die Schwyzer die Wende bringen. Dies gelang und die Anzeigetafel stand erneut auf 7:2. Im zweiten Durchgang hielt diese Führung allerdings nur bis zum Stand von 10:10. Ab da waren beide Teams gleich auf. Eine weitere spannende Schlussphase zeichnete sich ab. Diesmal behielten die Routiniers die Oberhand und gewannen ebenfalls mit dem Minimalvorsprung in der Verlängerung 27:25.

Nach dem Motto „never change a winning team“ starteten die Märchler mit den gleichen Akteuren in den dritten Spielabschnitt. Dieser verlief von Anfang an ausgeglichen. Ab der Satzmitte konnten sich die Gäste dann leicht absetzten, als beim Stand von 17:13 der Schock kam: Bei einer Aktion am Netz zerrte sich Iseli die Bänder am Sprunggelenk. Die Pflege führte zu einem mehrminütigen Unterbruch und für Iseli waren das Spiel und der Rest der Vorraunde damit gelaufen. Nach dieser Pause holten die Heimherren auf und gingen gar mit 23:22 in Führung. Der VBC March riss sich nochmals zusammen und wollte für den verletzten Teamkollegen unbedingt gewinnen. Mit drei Punkten am Stück wurde der Satz erneut äusserst knapp mit 25:23 nach Hause gebracht.

Nun wollten die Märchler den vierten Satz so schnell wie möglich gewinnen, um Iseli ins Spital bringen zu können. Zum Start setzten sie sich gleich mit 3:0 ab. Galina hatte allerdings etwas dagegen, gab sich noch keineswegs geschlagen und ging gar mit 9:5 in Führung. Die Gäste fingen sich wieder, legten erneut vor und zogen diesmal durch. Dies reichte zu einem, im Vergleich zu den vorherigen Sätzen, klaren 25:20 Sieg. Damit wurde das Spiel mit 3:1 gewonnen und das Konto wuchs um weitere drei Punkte.

Dieses Spiel zeigte erneut auf, dass der VBC March gegen jeden Gegner kämpfen muss, wenn er mit nur sieben Spielern antritt. Umso grösser war die Erleichterung, als der Sieg feststand. Mit dem Zwischenfall relativiert sich das allerdings. Oder um sich sinngemäss den Worten des Premier League Spielers Tosun zu bedienen: Die Märchler hätten das Spiel lieber 3:0 verloren, wenn dafür Iseli nicht verunfallt wäre.

Die nächste Herausforderung stellt sich den Märchler Herren am Freitag (15.11.19), wenn der TSV Jona zu Gast ist in Siebnen. Angepfiffen wird das Spiel um 20:30 Uhr in der Turnhalle der MPS.

Galina – March 1:3 (28:26/25:27/23:25/20:25)

WST, 12 Zuschauer. – SR Erwin Bärtsch, Vreni Marti-Dornbierer. – 127 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Schwiter, Molenbroek, Iseli, Stadler, Reichmann, Gmünder. Schöni (Coach)

Bemerkungen: March ohne Schätti, Wyss, Staub (alle abwesend) und Schöni (verletzt).

Reto Sprenger, 07.11.2019

Niederlage gegen biogas volley näfels

Für das zweite Meisterschaftsspiel der 2. Liga Herren kam am Mittwoch die dritte Mannschaft von biogas volley näfels nach Siebnen. In der Vergangenheit musste der VBC March stets in voller Besetzung antraben und ein gutes Spiel absolvieren um die Glarner zu schlagen. Diesmal war beides nicht der Fall.

Da beim ohnehin schon dünnen Kader drei Spieler fehlten, standen nur deren sieben zur Verfügung. Einer von ihnen ist Claudio Reichmann, welcher sei Debut beim VBC March gab und sich, gemessen an den wenigen Trainings, sehr gut ins Team einfügte.

Der Start verlief sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften zeigten zum Teil schöne Spielzüge und begingen ab und zu unnötige Fehler. Den Näfelser war anzusehen, dass auch bei ihnen noch nicht alles einwandfrei funktioniert, haben sie doch auf die neue Saison hin die Teams neu zusammen gestellt. Beim Stand von 19:19 gelangen den Märchlern drei Punkte in Serie. Und dank der stark gespielten Schlussphase konnte dieser Vorsprung über die Runde gebracht werden. So ging der erste Satz mit 25:21 ans Heimteam.

Dieser Ausgang machte Mut für den zweiten Spielabschnitt: Obwohl einiges nicht wunschgemäss funktionierte, konnten am Ende die wichtigen Punkte gemacht werden. Das Spiel verlief sehr ähnlich. Keines der Teams konnte sich absetzten und so kam es erneut auf die Schlussphase an. Diesmal behielten die Glarner das bessere Ende für sich. Beim Stand von 21:20 aus ihrer Sicht, buchten sie gleich vier Punkte am Stück und glichen so nach Sätzen aus.

Obwohl die Fehlerquote des VBC March nach wie vor viel zu hoch war, konnte bis kurz vor Schluss mitgehalten werden. Der Fahrplan war damit klar: Weniger ungezwungene Fehler begehen und so wieder die Überhand erlangen. So richtig wollte das allerdings nicht gelingen. Trotzdem blieb das Spiel bis zum Stand von 17:17 ausgeglichen. Wieder spielten die Gäste in der Schlussphase cleverer und gewannen mit 25:21.

Damit mussten die Märchler Herren den vierten Durchgang für sich entscheiden, wollten sie sich noch ins Tie-Break retten und mindestens einen Punkt holen. Der Start verlief vielversprechend und es konnte gleich eine 4:1 Führung erspielt werden. Die Glarner fingen sich sofort und so war das Spiel bei 5:5 bereits wieder ausgeglichen. Die Gäste konnten diesen Schwung mitnehmen und lagen immer mit drei, vier Punkten in Führung. Beim Stand von 15:20 riss der Faden bei den Gastgebern komplett und Näfels buchte die noch fehlenden fünf Punkte am Stück.

Dieses Spiel bestätigte, was angenommen werden musste: Wenn der VBC March nicht in Vollbesetzung antreten kann, wird es diese Saison schwierig werden, gegen Gegner wie Näfels gewinnen zu können. Dass trotzdem über dreieinhalb Sätze gut mitgehalten werden konnte, stimmt Trainer und Spieler optimistisch für die kommenden Aufgaben.

Weiter geht es am Dienstag in Triesen (FL). Da steht bereits das Rückspiel gegen Galina auf dem Programm. Anpfiff ist um 20:00 Uhr in der Turnhalle der Weiterführenden Schule.

March – Näfels 1:3 (25:21/20:25/21:25/15:25)

MPS, 7 Zuschauer. – SR Gianluca Gigante, Paul Reumer. – 90 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Schwiter, Molenbroek, Iseli, Reichmann, Gmünder, Schätti. Staub (Coach)

Bemerkungen: March ohne Stadler, Wyss (beide abwesend) und Schöni (verletzt).

Reto Sprenger, 28.10.2019

25.10.2019 – Mit einem Sieg in die Meisterschaft gestartet

Zum Start der Regionalmeisterschaft war am vergangenen Freitag die erste Mannschaft des VBC Galina zu Gast in Siebnen. An diesen Gegner haben die Märchler Herren gute Erinnerungen. Schliesslich konnte im vergangenen Frühjahr nach einem klaren 3:0 Sieg der Meistertitel gefeiert werden.

Was Galina in dieser Saison für ein Team stellen wird, war eine Überraschung. Die Mannschaft wurde nochmals deutlich verjüngt. Alle Spieler sind zwischen 15 und 19 Jahren jung. Die drei Trainings pro Woche unterstreichen allerdings gewisse Ambitionen. Entsprechend konzentriert starteten die Gastgeber in diese Partie. Dies resultierte gleich in einer 4:0 Führung. Möglichst viel auf den Libero zu servieren erwies sich als gutes Druckmittel. Hinzu kamen viele Fehler auf Seiten der Gäste. Das machte das Leben für den VBC March relativ einfach. Etwas Unruhe kam einzig auf, als Galina von 5:10 auf 9:10 aufholte. Die Gastgeber fanden dann wieder zurück zu ihrem Spiel und gewannen den ersten Satz mit 25:18 relativ deutlich.

Der zweite Durchgang startete ähnlich und die Märchler lagen stets wenige Punkte in Führung. Als Galina beim Stand von 8:11 sechs Zähler in Serie gelang, lagen sie erstmals vorne. Wenig später buchte der VBC March fünf Punkte am Stück und kam so von 15:16 auf 20:16. Ab da liessen sie nichts mehr anbrennen und gewannen mit 25:20.

Wohlwissend dass ein junges Team niemals abgeschrieben werden darf, weil sie sich wahrlich in einen Rausch spielen können, begannen die Märchler erneut konzentriert. Zwar gab es nach einem Wechsel bei den ersten vier Bällen noch Abstimmungsprobleme, aber ab dann lief die Maschine wieder. Nach fünf Märchler Punkten gab es beim Stand von 17:11 wegen eines Aufstellungsfehlers einen längeren Spielunterbruch, um die Situation zu klären. Dies schien die Gäste regelrecht aus dem Tritt gebracht zu haben. Der VBC March erspielte sich gleich nochmals fünf Punkte. Damit war der Satz gelaufen. Mit 25:14 war das Verdikt sehr deutlich.

Mit 3:0 in die neue Meisterschaft zu starten ist immer schön und gut fürs Selbstvertrauen. Allerdings ist dem VBC March bewusst, dass die hohe Fehlerquote des Gegners sehr hilfreich war. Somit ist fürs zweite Spiel eine deutliche Steigerung nötig. Denn am Mittwoch kommt mit biogas volley näfels III ein deutlich routinierteres Team nach Siebnen. In den vergangenen Jahren brauchten die Märchler stets eine Topleistung, um die Glarner besiegen zu können. Ob sie dazu schon bereit sind, wird sich zeigen. Und es darf gespannt erwartet werden, wie stark die Näfelser sind, welche im Vergleich zur letzten Saison zwei Teams zusammen gelegt haben. In den zwei bereits absolvierten Spielen mussten sie lediglich einen Satz abgeben. Anpfiff ist um 20:30 Uhr in der Turnhalle der MPS.

March – Galina 3:0 (25:18/25:20/25:14)

MPS, 17 Zuschauer. – SR Gianluca Gigante, Paul Reumer. – 63 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Schwiter, Stadler, Iseli, Gmünder, Schätti, Wyss.

Bemerkungen: March ohne Molenbroek, Reichmann (beide abwesend) und Schöni (verletzt).

Reto Sprenger, 28.10.2019