H1 – Matchberichte

Mit Heimsieg ins neue Volleyballjahr gestartet (22.01.2022)

Am Samstag starteten die Herren des VBC March mit einem Heimspiel in Lachen ins neue Volleyballjahr. Die dritte Mannschaft des VBC Chur war zu Gast in der Turnhalle der Kaufmännischen Berufsschule. In der Vorrunde spielten die Märchler gegen diesen Gegner sehr inkonstant und konnten die Partie erst im Tie-Break gewinnen. Im Rückspiel sollte es weniger Tiefs geben und drei Punkte eingefahren werden.

Die Gastgeber zeigten von Beginn weg gute Spielzüge und machen so ihre Punkte. Dazwischen wurden allerdings viel zu viele Fehler gemacht, welche es den Bündner erlaubten, dranzubleiben. Trotz fehlender Konstanz wurde der erste Satz mit 25:19 eingetütet.

Für den zweiten Durchgang sollte die Fehlerquote gesenkt werden. Dies gelang nicht wunschgemäss und so nutzten die Gäste ihre Chancen. Im Mittelteil funktionierte beim Heimteam fast nichts mehr und die Bündner erspielten sich bis zum Stand von 20:12 eine komfortable Führung. Mit dem Rücken zur Wand zeigten die Märchler endlich, was möglich wäre. Dank guten Services und starken Blocks gelangen sieben Punkte am Stück, womit der Satz wieder ausgeglichen war. Die Gastgeber nahmen den Schwung dieser Aufholjagt mit in die Schlussphase und siegten knapp mit 25:23.

Im dritten Abschnitt sollte der Sack zugemacht werden. Wieder gelang dies nicht auf die gewünschte Art und Weise und so blieb die Partie spannend. Beim Stand von 19:16 und nachdem sich ein Churer beim Block am Finger verletzt hat, war die Luft draussen. Die Schwyzer zeigten erneut eine überzeugende Schlussphase und gewannen den Satz mit 25:18 und die Begegnung mit 3:0.

Sicherlich war dies nicht das beste Spiel des VBC March. Mit einem Sieg und ohne Satzverlust in die Rückrunde zu starten, entsprach jedoch dem, was sich Coach und Spieler vorgenommen hatten. Darauf lässt sich für die kommenden Spiele aufbauen. Gleich wie in der Vorrunde, findet das zweite Spiel gegen Chur 2 statt. Angepfiffen wird diese Partie am 4. Februar um 20:30 Uhr in der MPS in Siebnen.

VBC March – VBC Chur 3 3:0 (25:19, 25:23, 25:18)

KV Lachen, 40 Zuschauende. – SR Simone Cejka, Käthy Föllmi-Bosshard. – 67 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Schwiter, Molenbroek, Stadler, Gmünder, Schätti; Wyss, Reichmann, Iseli; Staub (Coach).

Bemerkungen: March ohne Müller, Schöni und Rohde (abwesend).

Märchler Sieg im Ausserschwyzer Derby (15.12.2021)

Am Mittwochabend trafen sich die Herren von Pfäffikon und March zum ersten Ausserschwyzer Derby der laufenden Saison. Die Ausgangslage deutete auf eine spannende Affiche hin. Die Gastgeber starteten mit zwei Siegen im Tie-Break und vier Niederlagen in Serie mässig in die Regionalmeisterschaft. Die Höfner waren erfolgreicher und mit vier Punkten mehr einen Tabellenrang weiter oben. Ein herzliches Dankeschön geht an die Schwyzer Kantonalbank, welche den Matchball für diese Partie sponserte.

Da sich die beiden Teams bestens kennen, gab es zu Beginn kein gegenseitiges Abtasten und so wurde gleich losgelegt. Nachdem Pfäffikon 1:0 und 2:1 führte, gelangen den Märchlern drei und vier Zähler am Stück. Mit diesem Vorsprung im Rücken spielten die Gastgeber frei auf und sammelten fleissig weitere Punkte. Als sie von 14:8 auf 19:8 davon ziehen konnten, war der erste Satz schon fast gelaufen. Die Heimherren liessen nichts mehr anbrennen und gewannen 25:18.

Dieser Schwung sollte in den zweiten Satz mitgenommen und die Gäste weiterhin unter Druck gesetzt werden. Nach sechs Ballwechseln war der Spielstand noch ausgeglichen. Dann drehten der VBC March wieder auf und zog auf 7:3 und dann auf 15:4 davon. In dieser Phase gelang alles und die Höfner fanden kein Rezept dagegen. Mit 25:9 endete der zweite Durchgang überraschend deutlich.

Dir Märchler waren fest entschlossen, so weiter zu spielen und so den ersten Dreipunkte-Sieg einzufahren. Zur Freude der Zuschauer waren die Kräfteverhältnisse nicht mehr so einseitig. Das Spiel war bis zum Stand von 22:21 sogar ausgeglichen. Der VBC March hat es zum Teil selber verschuldetet, dass noch Spannung aufkam. Zum einen leistete er sich viel zu viele Servicefehler und zum anderen eine schwache Phase, in welcher zu ungenau gespielt wurde. So konnte keinen Druck mehr aufgebaut werden und die Gäste nützten diese Chancen clever. Am Ende behielten die Märchler doch die Oberhand und gewannen den Satz mit 25:22 und das Spiel mit 3:0.

Einen so klaren Sieg hätte nach der bescheidenen Vorstellung am vergangenen Samstag wohl niemand erwartet. Umso ausgelassener wurde dieser Derbysieg im letzten Spiel des Jahres gefeiert.

Pfäffikon startet am 13. Januar gegen Jona in die Rückrunde, der VBC March eine gute Woche später am 22. Januar. Das Heimspiel gegen Chur wird um 17:00 Uhr in der KV Halle in Lachen angepfiffen.

VBC March – VBC Pfäffikon 3:0 (25:18, 25:9, 25:22)

MPS Siebnen, 15 Zuschauende. – SR Gianluca Gigante, Simone Cejka. – 61 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Wyss, Schöni, Stadler, Gmünder, Schätti; Schwiter, Müller; Staub (Coach).

Pfäffikon: Morf (Passeur), Fröhlich, Nater, Hiestand, Feusi-Pfister, Züger, Schuler (Libero); Forster; Hofmann, Bai (Coaches)

Bemerkungen: March ohne Iseli, Molenbroek, Reichmann und Rohde (abwesend). Pfäffikon ohne Brunschwiler, Rückmar und Trussardi (abwesend).

Dritte Niederlage gegen Jona (11.12.2021)

Nachdem die Herren des VBC March bereits zweimal gegen die Volley Talents von Jona 4 gespielt haben, reisten sie am vergangenen Samstag erneut auf die gegenüberliegende Seeseite. Diesmal stand mit Jona 3 ein altbekannter Gegner auf der anderen Seite des Netzes. Dieses Team setzt sich jeweils aus drei, vier älteren Spielern zusammen, welche früher auf höchstem Niveau spielten und sich schon seit Jahren mit den Märchlern duellieren. Der Rest des Teams besteht aus jungen Volleyballern, welche sich auf dem Weg nach oben befinden.

Nach drei Niederlagen in Serie wollten der VBC March endlich wieder als Sieger vom Feld gehen. Entsprechend hoch waren Motivation und Entschlossenheit. Jona erwischte jedoch den besseren Start und überforderte die Märchler vom ersten Ballwechsel an. Die Angriffe der St. Galler waren clever und der Block stand meistens richtig. Auf der anderen Seite gelang es den Gästen zu selten, ihre Angriffe in Punkte umzuwandeln. Mit 25:14 endete der erste Durchgang schneller und klarer, als sich das der VBC March vorgestellt hatte.

Nach diesem Auftritt konnte es im zweiten Spielabschnitt nur besser werden. Bis zum Stand von 11:11 waren beide Mannschaften gleichauf. Dann erhöhte Jona den Druck ein wenig und so glich das Spielgeschehen wieder jenem von Satz eins. Das Heimteam gewann erneut, diesmal mit 25:18.

Sollte der dritte Satz nicht bereits der letzte sein an diesem Nachmittag, musste sich der VBC March massiv steigern. Der Wille war da und so gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Ab Satzmitte waren es erneut die Heimherren, welche das Spielgeschehen in ihre Hände nahmen. Zwar kamen die Märchler nochmals auf 23:21 heran, um die Gastgeber nervös zu machen, reichte das allerdings nicht. Diese buchten die zwei noch nötigen Punkte und gewannen den dritten Satz mit 25:21 und das Spiel mit 3:0.

Spiel und Resultat entsprachen definitiv nicht dem, was sich Trainer und Spieler des VBC March vorgenommen hatten. Zeit, um sich über diese Partie zu ärgern, bleibt allerdings keine. Bereits am Mittwoch findet der Saisonhöhepunkt statt: Pfäffikon ist fürs Ausserschwyzer Derby zu Gast in Siebnen. Anpfiff ist um 20:30 Uhr in der MPS.

TSV Jona – VBC March 3:0 (25:14, 25:18, 25:21)

Grünfeld Jona, 15 Zuschauende. – SR Ernst Landolt, Gianluca Gigante. – 67 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Wyss, Molenbroek, Schöni, Iseli, Schätti; Gmünder, Rohde, Schwiter, Stadler; Staub (Coach).

Bemerkungen: March ohne Müller und Reichmann (abwesend).



Knappe Niederlage gegen Joner Talente (04.12.2021)

Zwei Wochen nach dem Hinspiel in Jona fand am Samstag in Lachen bereits das Rückspiel gegen die vierte Mannschaft des NLA Vereins statt. Trotz Satzbällen im vierten Durchgang, gelang es den Herren des VBC March auswärts nicht, das Tie-Break zu erzwingen. Mit dem Wissen, das mehr möglich ist und mit dem Heimpublikum im Rücken, wollten die Märchler für die erste Saisonniederlage der jungen St. Galler sorgen.

Im Vergleich zur ersten Begegnung gelang der Start sehr gut und das Spiel war lange ausgeglichen. In der Satzmitte konnten sich die Gäste leicht absetzen und den Vorsprung über die Runden bringen. So führten sie dank dem 25:20 erneut mit 1:0 nach Sätzen.

Der zweite Spielabschnitt verlief ganz nach dem Wunsch von Jona. Sie führten von Anfang an. Die Märchler gaben jedoch nie auf, kämpften und beim Stand von 20:20 war die Partie wieder ausgeglichen. Bei 24:23 servierten die Heimherren zum ersten Satzgewinn, Jona wehrte jedoch erfolgreich. Dieses Muster wiederholte sich noch dreimal. Der fünfte Satzball konnte endlich zum 29:27 verwertet werden.

Der dritte Durchgang verlief sehr ähnlich wie der erste: Bis Satzmitte waren beide Teams gleichauf, dann setzte sich Jona leicht ab und gewann am Ende mit 25:20.

Der vierte Satz war bis zum Stand von 22:22 ausgeglichen. An Dramatik war das Spiel kaum mehr zu überbieten. Jona wollte erneut drei Punkte gewinnen und March kämpfte um den Einzug in den Entscheidungssatz. Nachdem die Gäste die folgenden zwei Ballwechsel für sich entscheiden konnten, schien die Partie gelaufen zu sein. Der TSV hatte zwei Matchbälle. Mit dem Rücken zur Wand spielten die Märchler jedoch gross auf. Mit platzierten Aufschlägen und starker Blockarbeit konnten die Spieler der Talentschmiede doch noch nervös gemacht werden. Der VBC March buchte vier Punkte am Stück und verwertete den ersten Satzball zum 26:24. Der Jubel beim Team und auf der Tribüne war riesig.

Für die Joner war es das erste Tie-Break in dieser Saison und die Märchler konnten ihre beiden Entscheidungssätze gewinnen. Diese Erfahrung sollte zum Vorteil genutzt werden. Dies gelang allerdings nicht nach Wunsch. Jona lag beim letzten Seitenwechsel bereits mit 8:4 vorne und erhöhte danach auf 10:4. Wieder in Bedrängnis zeigte der VBC March erneut eine starke Reaktion. Es gelangen gleich sieben Punkte in Serie. Dann folgte ein offener Schlagabtausch mit Matchbällen auf beiden Seiten. March hatte zwei und Jona gar deren vier. Im fünften Anlauf konnten die Gäste den Sack zu machen und den Entscheidungssatz in der Verlängerung mit 23:21 gewinnen.

Nach diesem intensiven und aufreibenden Spiel waren die Gefühle gemischt. Zum einen ist es hart, nach Matchbällen zu verlieren. Auf der anderen Seite hätte das Spiel schon früher beendet sein können. Etwas später wich der Frust über die Niederlage der Freude über dieses hochstehende Spiel. Wenn auch in den kommenden Partien auf diesem Niveau gespielt wird, kehren die Märchler sicherlich wieder auf die Siegesstrasse zurück. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Samstag. Gespielt wird ab 13:00 Uhr gegen Jona 3 in der Sportanlage Grünfeld.

Der VBC March bedankt sich bei allen Zuschauenden für die grossartige Unterstützung. Das Publikum wurde nicht müde, das Heimteam über zwei Stunden lang nach vorne zu treiben.

VBC March – TSV Jona 2:3 (20:25, 29:27, 20:25, 26:24, 20:22)

KV Lachen, 100 Zuschauende. – SR Martin Krättli, Nicole Späni. – 135 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Wyss, Schöni, Stadler, Iseli, Schätti; Gmünder, Molenbroek, Rohde, Schwiter; Staub (Coach).

Bemerkungen: March ohne Müller und Reichmann (abwesend).


Unglücklicher Heimauftritt gegen VBC Galina (26.11.2021)

Am Freitag durften sich die Herren des VBC March nach über eineinhalb Jahren wieder auf ein Heimspiel freuen. Zu Gast war das junge Team von Galina aus dem Fürstentum Liechtenstein. Zur grossen Freude des Heimteams fanden trotz Zertifikatspflicht einige Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Turnhalle. Dass Gmünder nach zweijähriger Verletzungspause wieder aufs Spielfeld zurückkehren konnte, war das zweite erfreuliche Ereignis an diesem Spielabend. Für die Heimspiele versucht der VBC March jeweils, einen Matchballsponsor zu gewinnen. Für die Premiere nach der Corona-Pause durfte der Schwyzer Kantonalbank gedankt werden.

Weil ein Teil der gegnerischen Mannschaft in einen Stau geriet, konnte das Spiel erst mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen werden. Trotz diesen Unannehmlichkeiten starteten die Gäste besser ins Spiel und gingen gleich in Führung. Sie waren stets eine Nasenlänge vorne und entschieden den ersten Satz mit 25:22 für sich.

Ähnlich wie im letzten Spiel gegen Jona hatten die Heimherren Schwierigkeiten in der Annahme und es fehlte die Durchsetzungkraft, wenn der Passeur und damit nur zwei Angreifer am Netz waren. Gegen die erste Schwierigkeit wollten sich die Annahmespieler flexibler positionieren, gegen die zweite wurde die Aufstellung geändert. Zwar startete Galina erneut besser, gegen Satzmitte gelang den Schwyzern jedoch der Anschluss. In der Schlussphase spielte das Heimteam stärker und glich mit 25:22 zum 1:1 nach Sätzen aus.

Der Schwung aus diesem Endspurt sollte gleich in den dritten Durchgang mitgenommen werden. Die Liechtensteiner hatten jedoch etwas dagegen und gingen gleich mit 3:0 in Führung. Ähnlich wie im ersten Spielabschnitt konnten die Gäste ihren Vorsprung stets waren und legten mit 25:20 wieder vor.

Im vierten Spielabschnitt erwischte der VBC March zum ersten Mal an diesem Abend den besseren Start. Der weitere Verlauf ähnelte jenem im zweiten Satz, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Das Heimteam führte bis kurz vor Schluss. Dann gelang Galina der Ausgleich und am Ende konnten sie sich mit 25:21 und 3:1 durchsetzten.

Diese Niederlage war nicht zwingend und darum umso schmerzhafter. Zwar spielten die Liechtensteiner technisch stark und variantenreich und verteidigten sehr gut, allerdings stellten sich die Märchler nicht sehr clever an. Zu oft konnten die Gäste mit gleichen Spielzügen punkten und die Gastgeber hatten ungewohnt oft Abstimmungsprobleme. Nun bleiben zwei Trainings, um die richtigen Schlüsse zu ziehen und sich auf die nächste Partie vorzubereiten. Am Samstag steht bereits das Rückspiel gegen die jungen Joner an. Zum ersten Mal spielt der VBC March in der Mehrzweckhalle in Altendorf. Anpfiff ist um 13:00.

VBC March – VBC Galina 1:3 (22:25, 25:22, 20:25, 21:25)

MPS Siebnen, 25 Zuschauende. – SR Gianluca Gigante, Nicole Späni. – 94 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Wyss, Schöni, Stadler, Schätti, Schwiter; Gmünder, Molenbroek, Reichmann, Rohde; Staub (Coach).

Bemerkungen: March ohne Iseli, und Müller (abwesend).


Niederlage gegen talentierte Joner (TSV Jona 4 – VBC March 20.11.2021)

Die Serie der Auswärtspartien ging für die Herren des VBC March am Samstag in Jona weiter. Gastgeber war die vierte Mannschaft des NLA Vereins. Dieses Team besteht aus 15 bis 18 Jährigen Spieler der Volley Talents Organisation. Damit durfte ein technisch starker und athletischer Gegner erwartet werden. Die Märchler setzten sich zum Ziel, ihre Erfahrung auszuspielen und die jungen Gegenspieler zu verunsichern.

Im ersten Satz verlief das Spiel jedoch ganz anders. Die Joner drückten von Anfang an aufs Gaspedal. Mit ihren druckvollen Aufschlägen, liessen sie die Gäste gar nie ins Spiel kommen. Als ihnen beim Stand von 10:7 gleich elf Punkte in Serie gelangen, war Startsatz gelaufen. Die Gastgeber brachten diesen mit 25:12 nach Hause.

Wie heisst es so schön: Wenn man am Boden ist, kann es nur in eine Richtung weiter gehen. Auf Seiten der Schwyzer wurde der erste Durchgang abgehakt, leichte Veränderungen an der Aufstellung vorgenommen und mit voller Motivation in den zweiten Spielabschnitt gestartet. Dies zeigte durchaus Wirkung. Das Spiel verlief lange sehr ausgeglichen. Beim Stand von 18:16 aus Sicht der Märchler, buchten diese sechs Zähler am Stück, was einer Vorentscheidung gleich kam. Der zweite Satzball wurde zum 25:17 verwertet.

Der Schwung wollte in den dritten Spielabschnitt mitgenommen werden. Wiederum waren beide Teams gleich auf. Beide Seiten zeigten kraftvolle Angriffe und spektakuläre Verteidigungen. In der entscheidenden Phase hatte der VBC March die Nase leicht vorne und so kam er beim Stand von 24:22 zu den ersten beiden Satzbällen. Die St. Galler konnten jedoch beide Abwehren. Bei 25:24 hiess es erneut Satzball March und wieder setzte sich das Heimteam durch. Wie so oft, rächt es sich am Ende, wenn Satzbälle nicht genutzt werden. Die Joner verwerteten ihren ersten zum 27:25 Satzsieg.

Um die erste Saisonniederlage abzuwenden und sich erneut ins Tie-Break z retten, musste der vierte Durchgang gewonnen werden. Lange sah es sehr gut aus für die Märchler, lagen sie zwischenzeitlich mit vier Punkten vorne. Als Jona den Spiess umdrehte, konnten die Gäste reagieren und so war bei 19:19 wieder alles ausgeglichen. Dann riss bei den Märchlern der Faden komplett. Jona servierte erneut stark. Und wenn der Märchler Angriff kam, war ihr Block bereit. Der VBC March fand kein Mittel und allenfalls machte sich der Altersunterschied von durchschnittlich 18 Jahren langsam bemerkbar. Jona beendete den vierten Satz mit 25:19 und damit das Spiel mit 3:1.

Den anfänglichen Frust über diese Niederlage konnten die Gäste nicht verbergen. Alles hätte, wäre, wenn bringt im Nachhinein nichts. Somit müssen die positiven Aspekte mit ins nächste Spiel genommen werden: Von allen vier in Cup und Meisterschaft gespielten Partien, war diese mit Abstand die beste. Darauf lässt sich aufbauen. Die erste Gelegenheit, auf die Siegesstrasse zurück zu kehren, bietet sich bereits am Freitag mit dem ersten Heimspiel gegen Galina. Anpfiff ist um 20:30 Uhr in der MPS Turnhalle in Siebnen.

TSV Jona 4 – VBC March 3:1 (25:12, 17:25, 27:25, 25:19)

Weiden Jona, 30 Zuschauende. – SR Käthy Föllmy-Bosshard, Gianluca Gigante. – 102 Minuten.

March: Sprenger (Passeur), Schwiter, Schöni, Stadler, Iseli, Schätti; Wyss, Reichmann, Rohde.

Bemerkungen: March ohne Molenbroek, Müller, Staub (abwesend) und Gmünder (rekonvaleszent).


Zweites Tie-Break im zweiten Spiel (VBC Chur 2 – VBC March 12.11.2021)

Das zweite Spiel der laufenden Meisterschaft führte die Herren des VBC March am Freitag erneut nach Chur. Diesmal war die zweite Mannschaft Gastgeber. Chur 2 wurde neu zusammengestellt und so wussten die Märchler nicht so genau, was sie erwarteten. Der Vorsatz lautete darum „Vollgas geben“ und sehen, was gegen diesen Gegner möglich ist.

Der erste Satz verlief sehr ausgeglichen. Zwar konnte sich Chur zwischenzeitlich mit fünf Punkten absetzen, die Gäste kamen jedoch kurz vor Schluss bis auf zwei Punkte ran. Die Bündner zeigten in der Schlussphase keine Nerven und gewannen mit 25:22.

Das Spiel der Märchler war noch zu ungenau, die Spieler bewegten sich etwas schläfrig auf dem Feld und so passierten zu viele Fehler. Mit zwei Wechseln in der Startaufstellung sollte zusätzlichen Schwung in die Partie gebracht werden. Diese Taktik ging auf und die Schwyzer legten gleich vor. Von zwischenzeitlich sieben Punkten Vorsprung waren am Ende noch deren vier übrig und so glich der VBC March mit 25:21 nach Sätzen aus.

Die Spielabschnitte drei und vier waren fast eine Wiederholung der ersten beiden Durchgänge. Im Satz drei lagen die Churer mit bis zu sechs Punkten in Führung, am Ende kamen die Märchler näher und verloren wieder mit 22:25. Im Vierten führten die Märchler mit bis zu sieben Zählern. Am Ende holte Chur dank einer guten Serviceserie auf. Für mehr als 21 Punkte reichte das aber nicht mehr.

Damit musste auch im zweiten Spiel in Chur das Tie-Break über Sieg und Niederlage entscheiden. Da erwischten die Gastgeber den besseren Start und so führten sie beim Seitenwechsel mit 8:6. Mit der Sicherheit aus dem ersten Tie-Break drehte der VBC March nochmals auf, spielte die bessere zweite Hälfte und konnte so das Blatt noch wenden. Am Ende siegten die Märchler mit dem Minimalvorsprung 15:13 und gewannen das Spiel mit 3:2.

Am Ende waren Spieler und Coach glücklich über den zweiten Sieg im zweiten Spiel, auch wenn das Gezeigte nicht immer den eigenen Erwartungen entsprach. Für die kommenden Spiele müssen die Märchler die Konstanz verbessern und wieder kaltblütiger auftreten. Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Samstag in Jona. Anpfiff ist um 13:00 in der Sporthalle Weiden.

VBC Chur 2 – VBC March 2:3 (25:22, 21:25, 25:22, 21:25, 13:15)

Sand Chur, 1 Zuschauerin. – SR Sven Mallschützke, Simon Härdi. – 119 Minuten.

March: Müller (Passeur), Wyss, Schöni, Stadler, Iseli, Schätti; Sprenger, Schwiter. Staub (Coach)

Bemerkungen: March ohne Molenbroek, Reichmann, Rohde (abwesend) und Gmünder (rekonvaleszent).

Siegreich in die Meisterschaft gestartet (VBC Chur 3 – VBC March)

Nachdem das erste Saisonspiel ausfiel, weil sich Näfels Corona-bedingt zurückgezogen hat, ging es am Mittwoch endlich los. Nach einem Jahr Pause und frisch eingekleidet, starteten die Herren des VBC March in die Meisterschaft. Der Startschuss fiel auswärts gegen die dritte Mannschaft des VBC Chur.

Der Start war sehr ausgeglichen. Schöne Punkte und unnötige Fehler wechselten sich auf beiden Seiten ab. Ab Satzmitte konnten sich die Gäste mit zwei, drei Punkten absetzten. Dieser Vorsprung wurde nicht mehr hergegeben und so endete der erste Durchgang mit 25:20 für die Märchler.

Die gleichen sechs sollten es auch im zweiten Spielabschnitt richten. Die Schwyzer konnten ihre Fehlerquote senken und so den Druck auf die Bündner erhöhen. Damit lagen sie bald mit 11:5 vorne. Wiederum wurde der Vorsprung souverän über die Runde gebracht und so stand es kurze Zeit später 25:16 und 2:0 nach Sätzen.

Chur hatte sich schon immer dadurch ausgezeichnet, dass sie um jeden Ball kämpfen und das Spiel nie aufgeben. So auch in diesem dritten Satz. Beim VBC March schlichen sich wieder zu viele Fehler ein. Die Gastgeber buchten den ersten Punkt und erhöhten den Vorsprung kontinuierlich. Da die Märchler kein Rezept dagegen fanden, gewann Chur diesen Satz mit 25:17.

Durch eine Umstellung in der Aufstellung sollte der VBC March wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Diese Taktik ging auf und die Gäste lagen bis zum Stand von 16:11 stets in Führung. Dann begann die grosse Krise. Jeder Spieler leistete sich einen Fehler und so verbuchte Chur sieben Zähler in Serie. Diesmal brachten sie den Vorsprung geschickt ins Ziel, gewannen mit 25:23 und glichen auf 2:2 aus.

Somit musste bereits im ersten Spiel das Tie-Break über Sieg und Niederlage entscheiden. Da erwischten wiederum die Märchler den besseren Start und legten gleich mit 6:0 vor. Beim Stand von 8:2 wurden die Seiten ein letztes Mal gewechselt. Der VBC March liess sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, zog durch und gewann mit 15:7.

Obwohl das Spiel nicht immer den eigenen Vorstellungen und Erwartungen entsprach, waren Coach und Spieler mit dem ersten Sieg sehr zufrieden. Dass bei einem Fünfsätzer die Punkte geteilt werden, interessierte in diesem Moment niemanden.

Nun werden die Herren des VBC March ein paar Trainings absolvieren und versuchen, die Konstanz zu verbessern. Am 12. November steht das zweite Spiel an. Dieses findet wieder in Chur statt. Diesmal gegen die zweite Mannschaft. Chur 2 setzt sich aus ein paar alten Bekannten und ein paar jungen Spielern zusammen, was eine spannende Ausgangslage verspricht.

VBC Chur 3 – VBC March 2:3 (20:25, 19:25, 25:17, 25:23, 7:15)

Sand Chur, 6 Zuschauer. – SR Sandra Paganini, Simon Härdi. – 112 Minuten.
March: Müller (Passeur), Wyss, Schöni, Stadler, Iseli, Schätti; Sprenger, Schwiter, Rohde. Staub (Coach)
Bemerkungen: March ohne Molenbroek, Reichmann (abwesend) und Gmünder (rekonvaleszent).
Bericht: Reto Sprenger, 28.10.2021